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Gottesdienst in leicher Sprache

- 10.12.2017 - 

Die Diakoniekirche in der Altstadt lädt regelmäßig zu Gottesdiensten in leichter Sprache ein. Heute außerdem mit Übersetzung in die Gebärdensprache.

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Ein Gebet aus der Bibel: Psalm 24
Macht die Tore weit auf. Öffnet alle Türen in der Welt. Der König kommt. Ein besonderer König. Wir geben ihm die Ehre. Wir empfangen ihn voller Freude.
Wer ist dieser König? Wem geben wir die Ehre? Dieser König ist Gott. Er ist stark und mächtig. Mit all seiner Kraft setzt er sich für uns ein.
Macht die Tore weit auf. Öffnet alle Türen in der Welt. Der König kommt. Ein besonderer König. Wir geben ihm die Ehre. Wir empfangen ihn voller Freude.
So einen König zu haben ist schön. Er ist der Herrscher im Himmel. Ihm dienen die Engel. er ist der Herr aller Welt.
 
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Auch etwas zu sehen hilft beim Verstehen: die Theatergruppe Tympanon mit Kowalskis Kräuterschnaps, Rotkohl der auch rot genug ist, Kürbis, Kartoffeln und dem neusten Klatsch und Tratsch aus der Nachbarschaft:
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Bei Engelmanns geschehen in der Adventszeit seltsame Dinge: Des Rätsels Lösung Herr Engelmann spielt den Weihnachtsmann! Nein! Herr Engelmann ist der Weihnachtsmann! Was? Sie glauben nicht an den Weihnachtsmann?
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In ihrer Predigt erzählen Pfarrerin Martina Walter und Adelinde Bauer-Abstein von Weihnachten, wie es in ihrer Kindheit gefeiert wurde: Ohne Weihnachtsmann, aber mit Christkind. Abgeschlossene Wohnzimmertür, zum Grab auf dem Friedhof gehen, Blockflöte, Krippenspiel im Gottesdienst, Würstchen mit Kartoffelsalat, Weihnachtslieder singen. Und auch die Gottesdienstbesucher erzhählen von ihren Weihnachtserlebnissen, den schönen, aber auch von der Enttäuschung, wenn es nur Strümpfe und Handschuhe gab.
Weihnachtsstimmung: wir können uns geborgen fühlen in einer warmen, heilen Welt. Aber auch die andere Seite gehört zu Weihnachten: Stress, Streit, Wünsche werden nicht erfüllt, Menschen werden dünnhäutig. Erinnerungen werden wach und manche Erinnerungen tun weh. Nachrichten schauen macht uns hilflos.
Die Sehnsucht nach einer besseren Welt ist groß im Advent.
Die Sehnsucht nach einer besseren Welt hatte auch Jesaja. Er klagt Gott: Du bist doch unser Vater. Warum lässt du uns falsche Wege einschlagen? Komm du zu uns. Reiß du den Himmel auf, komm herab.
Gott hat den Himmel aufgerissen. Jesus, ein Kind ist für uns geboren. Gott ist zu uns gekommen. Er will uns nahe sein.
Das hängt nicht von unserer Stimmung ab. Ob wir uns vor Weihnachten fürchten, ob wir glücklich, traurig, dünnhäutig, aufgeregt oder neugierig sind: Gott ist da.
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Leichte Sprache im Gottesdienst gibt es immer wieder. Bis Sommer soll es auch für Erzieherinnen Tipps geben, wie sie mit Eltern in leichter Sprache reden können. Auch die Homepage der Altstadtgemeinde soll in noch kürzerer und einfachere Sprache geschrieben werden. Sabine Eigel wird uns dabei helfen.
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Für Hörende gar nicht so einfach: ein gebärdetes Lied. Aber "Halleluja" können wir ganz schnell!