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Quelle: ©Pixabay

Sicherheit neu denken

- 29.10.2018 - 

Friedensdekade 2018

von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik - was bedeutet das und wie kann das gehen? Stefan Maaß wird am 19. November um 19.30 Uhr in der Thomasgemeinde davon berichten:

Nach dem verheerenden Reaktorunglück in Fukushima hat die Bundesregierung den Ausstieg aus der nuklearen Energiegewinnung beschlossen.

Analog dazu hat jetzt die Evangelische Landeskirche in Baden ein Szenario zum mitttelfristigen Ausstieg aus der militärischen Friedensicherung entworfen.

Dieses Szenario gehört zu den Konkretionen des friedensethischen Beschlusses der Landessynode im Herbst 2013. Ziel dieses Beschlusses ist es, eine Kirche des gerechten Friedens zu werden, die grundsätzlich den Krieg als Mittel der Politik, als Mittel zur Lösung von Konflikten ablehnt.

Das Szenario zeigt auf, in welche Irrwege und Sackgassen die kriegerische Gewalt immer wieder führt, anstatt wirklich Frieden herbeizuführen. So widmet sich ein Kapitel der „Entzauberung des Mythos der Wirksamkeit von Gewalt.“

Der Ausstieg aus der militärischen Friedenssicherung bedeutet aber nun nicht den Verzicht auf jegliche Möglichkeit sich zu wehren. Das Szenario zeigt Wege auf, wie Friedenssicherung ohne militärische Gewalt möglich sein kann, eben Wege hin zu einer „Zivilen Sicherheitspolitik“